Urnerland - Geschrieben am Dienstag, Juli 11, 2006 13:18 von Franco - 0 Kommentare
Urnerland Tour 9 Arni-Witenstock
10.7.06
Alle Fotos zu dieser Tour unter diesem Link ersichtlich:
Fotos Urnerland Tour 9
Tag I
Mit dem Auto bis Erstfeld.
www.erstfeld.ch
Danach hinein ins Erstfeldertal. Auf der Fahrstrasse rauf bis Restiberg.
Von Restiberg auf einem Waldweg rauf bis Riedstaffel.
Pause in einem Jägerhäusschen, mit einer sehr schönen Aussicht,
auf das Reusstal und dem Urnersee.
Nach der Pause ging’s nun endlich auf einem Wanderweg weiter.
Strecke nicht markiert. Nach einer halben Stunde,
erreichten wir den neuen Wanderweg Arni – Erstfeld.
Neuer Wanderweg Arni – Erstfeld
Erstfelder Tal
Schon nach kurzer Zeit erreichten wir via Riedstaffel die Alp Riedberg.
Die Beschilderung in Riedberg ist nicht die beste.
Die Beschilderung ist hinter einem Stall, ein bisschen versteckt, vorhanden.
Auch der Weg in Riedberg selber ist nicht einfach zu finden.
Sobald man den Bach überschritten hat, ist der Weg aber wieder gut ersichtlich.
Schon nach kurzer Zeit, hat man die Möglichkeit einen Aussichtplatz zu besuchen
und das lohnt sich.
Der Aussichtspunkt ist wirklich super, Bänke zum Rasten, Feuerstelle u.s.w.
Die Aussicht auf die Windgällen Kette und den Bristen ist wirklich super.
Nach kurzer Rast ging’s weiter.
Zwischen Wilerlauwi-Oppliegg-Oppliegtal führt der Weg über Geröll und Schutthalden.
Anhalten ist wegen Steinschlag Gefahr nicht angesagt.
Der Weg ist auch nicht sonderlich gut.
Danach ist der Weg aber wieder gut präpariert.
Ein schöner Wanderweg durch den Wald.
Bei einer Abzweigung (ist leider wieder keine Beschilderung vorhanden,
vorbereitete Wanderer haben aber immer eine Wanderkarte bei sich,)
geht der Wanderweg, über ein paar Steinstufen,
die mit Stahlseilen gesichert sind runter.
Kurze Zeit später erreichten wir Vorder Arni. Hier ist die Welt noch in Ordnung.
Wirlich eine schöne Gegend.
Im Berggasthaus Arnisee göhnten wir uns eine Erfrischung.
Berggasthaus Arnisee
Bergbahnen Uri
Arnisee
Arni
Nach ein paar Minuten erreichten wir den Arnisee.
Traumhaft, so schön super, dass waren unsere Worte,
beim Anblick vom Arnisee. Wir geniessten nun noch 2 Stunden die Sonne.
Eine kleine Erfrischung im Arnisee liessen wir uns nicht entgehen.
Natürlich nur bis zum Knie, an einem Bad ist nicht zu denken, das Wasser ist eiskalt.
Langsam begann der Hunger sich zu melden.
So machten wir uns auf dem Weg zu unserem Ziel,
das Berggasthaus Alpenblick.
Berggasthaus Alpenblick
Wir bezogen unser Doppelzimmer.
Wenn man im Bett liegt, sieht man genau auf den Bristen!
Duschen und danach liessen wir uns auf der Aussichtsterasse verwöhnen.
Sehr nettes Wirte Ehepaar.
Die Aussicht bleibt einfach genial. Das Reusstal unter uns. Fellital mit Fellilücke,
Bristen und Windgällen lachen uns an.
Nach dem Essen, ging’s gemütlich nochmals um den See.
Im Berggasthaus Arnisee gab’s noch ein Schlummerdrunk.
Zufrieden und glücklich schliefen wir ein.
Fazit: Die ganze Wanderung dauert ca. 4 Std.
Es ist eine sehr schöne Höhenwanderung,
nur leider das Teilstück bei Oppliegg ist nicht mit Kinder zu Empfehlen.
Man sollte dieses Teilstück, besser ausbauen.
Bei Riedberg sollte die bestehende Seilbahn, öffentlich zugänglich gemacht werden.
Es ist nicht jedermann gewillt, ca. 900 Höhenmeter nach Erstfeld runter zu laufen.
Würde man diese 2 Punkte berücksichtigen,
währe dies sicher eine Höhenwanderung die Anklang finden würde.
www.top-of-uri.ch
Leutschachtal
11.7.06
Tag II
Morgenessen auf der Terasse des Berggasthaus Alpenblick, was für ein Traum.
Wir verabschiedeten uns vom Wirte Ehepaar und verliessen den Arnisee.
Um auf den Höhenweg der Intschialp zu gelangen, gibt’s 2 Varianten.
Eine über Heissigegg und das andere über Torli.
Wir wählten die Variante über Torli und wurden nicht enttäuscht.
Was für eine Aussicht auf das Leutschachtal.
Leutschachtal
Weiter ging’s auf dem Höhenweg der Intschialp Richtung Wildampfern.
Geissberg
Auf dem Aussichtspunkt Wildampfern ist die Aussicht überwätigend.
Windgällen, Maderanertal, Düssi, Oberalpstock, Bristen u.s.w.
Auf gleichbleibender Höhe ging’s weiter,
unterhalb des Witenstock (Geissberg) Richtung Schwarz Berg.
Der Weg ist nicht gekennzeichnet oft Weglos
und die gewaltigen Lawinenverbauungen sind nicht jedermans Sache.
Im Wanderbeschrieb Top of Uri ist dieser Weg als Gelb – weiss bezeichnet,
dies stimmt ganz und gar nicht. Diese Strecke wird nicht oft begangen.
Der Weg ist nicht präpariert, Gebüsche und hohes Gras sperren einem den Weg ab,
was aber nachher kommt ersetzt alles was man vorher durchgemacht hat.
Der Wanderweg umgeht den Schnuerstock und was nachher kommt,
hat man nicht oft in den Bergen.
Ein perfekt ausgelegter Wanderweg. Er ist so angelegt, dass obwohl es steil runtergeht,
man davon fast nicht’s bemerkt.
Die Flora und Fauna ist einzigartig. Über fast mansshohem Gras,
Blumen, Föhren und Farn, geht’s runter nach Schwarz Berg – Egg -Gurtnellen.
In Gurtnellen stiegen wir in den Bus der uns nach Gurtnellen -Wiler brachte.
Von dort via Postauto nach Erstfeld, wo das Auto auf uns wartete.
Fazit: Die ganze Wanderung dauert ca. 5 Std.
Schade das die Markierungen fehlen und wenn vorhanden, stark verwittert.
Der Weg ist of wegen dem hohen Gras und Gebüsche fast nicht einsehbar,
was aber genau den Reiz an dieser Wanderung ausmacht.
Die Lawinenverbauungen stören,
und können Verletzungen herbeiführen wenn man die Kanten,
wegen dem hohem Gras zu spät sieht.
nassem Wetter sollte man diese Strecke meiden.
Diese Wanderung ist im Sommer bei trockenem Wetter zu empfehlen.
Auto AG Uri
Bergfoto Bristen
www.top-of-uri.ch
Leutschachtal
Gurtnellen
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