Berner Oberland - Geschrieben am Donnerstag, August 11, 2011 18:11 von Franco - 0 Kommentare

Bergwanderung Grimsel Passhöhe – Nägelisgrätli – Bim grosse Stei – Nägelisgrätli – Grimsel Passhöhe

11.8.11

Alle Fotos zu dieser Tour unter diesem Link ersichtlich:
Bergwanderung Grimsel Passhöhe – Nägelisgrätli – Bim grosse Stei – Nägelisgrätli – Grimsel Passhöhe

Am Morgen hatten wir den Sidelhorn bestiegen.
Siehe Bergtour:
Bergtour Grimsel Passhöhe – Sidelhorn – Triebtenseelücke – Grimsel Passhöhe

Nach einer Pause auf der Grimselpasshöhe 2165 m.ü.M.
starteten wir die nächste Wanderung direkt bei der Grimselpasshöhe.
Heute ist der Grimselpass vor allem ein Fixpunkt im Innerschweizer Alpentourismus
und auch bei Bikern mit und ohne Motor sehr beliebt.
Zusammen mit der Furka und dem Susten bildet er ein legendäres Pässedreieck.
Die Fahrt vom Brienzer See herauf wird von Mauern geprägt,
die natürlichen bestehen aus Aaregranit, die neuen aus Beton: Staumauern.
Mässig steil aufsteigend, führt der Bergpfad,
der in diesem Jahr komplett neu erbaut wurde, Richtung Remersee.
Bei 2539 m.ü.M. hat man einen guten Blick runter zum ein bisschen versteckten Remersee.
Wir befinden uns nun auf dem Nägelisgrat.
Grat ist ein bisschen übertrieben, eher ein breiter Buckel.
Links von uns, der Hohhoren und die Gärstenhörner.
Wir lassen den Remersee hinter uns und wandern weiter zum Grätlisee 2662 m.ü.M.
Idyllisch und einsam liegt der Grätlisee in dieser Granitwelt.
Wunderschön spiegelt sich der Galenstock im kleinen Bergsee.
Ab hier wird der Bergweg Alpiner. Über Blockschutt wanderten wir weiter.
Vorbei am Punkt 2647 m.ü.M. erreichten wir Punkt 2650 m.ü.M. genannt “Bim grosse Stei”
Hier in dieser unheimlich schönen Umgebung, machten wir Mittagspause.
In einer Stein und Gletscherwelt, genossen wir das Essen und die grandiose Aussicht.
Weit und breit kein Mensch zu sehen. Diese Wanderung ist immer noch ein Geheimtipp.
Dammastock, Galenstock, Furkahorn und und und, einfach grandios.
Unter uns der mächtige Rhonegletscher. Wir hatten die Quelle der Rhone erreicht.
Die Rhone die uns als grosser Fluss während dem Jakobsweg in Frankreich so lange begleitete.
Nach 819km mündet dieser grosse Fluss in Arles (Frankreich) im Mittelmeer.
Leider ist aber auch hier der Gletscherschwund markant ersichtlich.
Kaum zu glauben, dass dessen Zunge vor gut hundert Jahren noch
bis in den Talboden hinab reichte.
Auf dem gleichen Weg wie wir gekommen sind, liefen wir danach wieder runter.

Einfacher Wanderweg.
Nicht ausgesetzt.
Nach dem Grätlisee, Trittsicherheit von Vorteil.
Für die ganze Strecke hatten wir ca. 3 1/2 Std. 11,5 km
ca. 680m aufwärts
ca. 680m abwärts
2662m höchster Punkt
2165m tiefster Punkt



Es können keine Kommentare abgegeben werden.

AKTUELL IM BLOG

MEHR ZUM THEMA Jakobsweg


MEHR ZUM THEMA Tessin


MEHR ZUM THEMA Glarnerland