Urnerland - Geschrieben am Sonntag, Juli 15, 2007 12:04 von Franco - 0 Kommentare
Umrundung Schächentaler Windgällen
15.7.07
Alle Fotos zu dieser Tour unter diesem Link ersichtlich:
Fotos Umrundung Schächentaler Windgällen 15.7.07 – 16.7.07
Tag I
Mit dem Auto bis Brügg (Bürglen) im Schächental 659 m.ü.M.
Bei der Talstation der Seilbahn Bürglen-Kinzig parkiert.
Seilbahnen Uri
Seilbahn Bürglen – Kinzig
Nach einer Fahrt mit schöner Aussicht,
kehrten wir im Berggasthaus Biel 1637 m.ü.M. ein.
Biel Kinzig
Bei schönstem Wetter starteten wir danach Richtung Chinzig Chulm.
Den Rossstock immer vor Augen ging es gemütlich aufwärts.
Von dieser Seite kann man sich nicht vorstellen das es möglich ist,
auf den Rossstock zu gelangen. Aber es ist möglich und zwar ohne Probleme.
Siehe unsere Tour:
Fotos Alpenkranz Uri Teil 2 23.6.05 – 24.6.05
Nach ca. 1 Std. hatten wir den Chinzig Chulm 2073 m.ü.M. erreicht.
Wir hatten für heute den höchsten Punkt der Wanderung erreicht.
Ab hier ging es nur noch bergab.
Beim Chinzig Chulm hat man 2 Möglichkeiten ins Muotathal runter zu gelangen.
Durch das Chinzertal oder über die Seenalp. Wir wählten die Seenalp Variante.
Am Rossstock, Fulen und Chaiserstock vorbei,
erreichten wie den Seenalper See. 1719 m.ü.M. Hier machten wir Rast.
Wir genossen bei Käse und Brot die Aussicht auf die Chaiserstock Kette.
Nach der Rast ging es weiter und zwar weiterhin alles runter.
Zuerst auf Wanderwege und dann auf der Fahrstrasse laufend,
erreichten wir Liplisbüel 1194 m.ü.M.
Bei der Ebene in Liplisbüel hatte es viele Tagesausflügler die
am Ufer des Hüribach grillieren und die Sonne anbeten.
Bei Liplisbüel machten wir in einem Gasthof eine kleine Rast.
Nun ging es durch das Hürital weiter runter.
Zum Glück ging der ganze Weg bis runter nach Muotathal durch den Wald,
es war nämlich drückend heiss, gemessene 32 Grad.
In Muotathal 620 m.ü.M. angekommen, erfrischten wir uns wieder mit Getränke
und mit dem abkühlen der Füsse im Dorfbrunnen.
Muotathal
Mit dem Bus fuhren wir dann weiter nach Bisisthal 853 m.ü.M..
In Bisisthal bezogen wir unser Zimmer im Gasthof Schönenboden.
Nach einem feinem Essen, gingen wir zu Bett
Eine einfache Wanderung.
Für die ganze Strecke hatten wir ca. 5,5 Std.
ca. 590m aufwärts
ca. 1520m abwärts
16.7.07
Tag II
Da ausser wir, im Hotel niemand so früh aufstand,
hat uns der “Hotelmanager” am Vortag gezeigt,
wo das Essen ist und wie die Kaffemaschine funktioniert.
Wir konnten so am Morgen, alleine im Restaurant essen und Kaffe trinken.
Wir fühlten uns so, wie wenn uns das Gasthaus gehören würde.
Nachdem alles wieder an seinem Platz gestellt worden war, ging es los.
Alles dem Bisisthal aufwärts erreichten wir Waldi 1406 m.ü.M.
Es machte sich jetzt schon bezahlbar, dass wir früh gestartet waren.
Wir konnten noch weitgehend im Schatten laufen.
Erst kurz vor Waldi erreichte uns die Sonne.
War als solches nicht so schlimm, da der Föhn zeitweise für Abkühlung sorgte.
Bei Waldi hat man eine schöne Aussicht.
Direkt am See hat es 2 schöne Einkehrmöglichkeiten.
An den Wochenenden muss hier ganz schön etwas los sein.
Über Weiden erreicht man schon nach kurzer Zeit die Ruosalp.
Kurz nach den Alphütten hat man bei einer Abzweigung,
die Auswahl über 2 Übergänge die zum Klausenpass führen
Einer über das Balmer Grätli der andere über den Ruosalper Chulm.
Wir wählten den über den Ruosalper Chulm,
weil wir den Gratweg Ruosalper Chulm – Balmer Grätli durchwandern wollten.
Die Ruosalp ist eine grosse Alp mit vielen Kühen Alp.
Über Weiden ging es weiter konstant aufwärts.
Während dem hinaufwandern konnten wir die Schächentaler Windgällen,
sehr gut betrachten.
Schächentaler Windgällen
Bergfoto Schächentaler Windgällen
Das letzte Teilstück zum Ruosalper Chulm ist nahrhaft und steil,
aber ohne Problem zu meistern.
Auf dem Ruosalper Chulm 2178 m.ü.M. hat man eine wunderbare Aussicht.
Auf der einen Seite die Schwyzer Berge, auf der anderen die Urner Berge.
Vom Ruosalper Chulm kann man direkt zum Klausenpass runter steigen,
oder man benutzt den neu erbauten Gratweg der zum Balmer Grätli führt.
Dieses Teilstück ist wirklich genial und den muss man gemacht haben.
Gratweg
Die Aussicht ist ausserordentlich schön.
Clariden, Schärhorn das ganze Schächental einfach genial.
Wir mussten auf dem Weg acht geben, der Föhn blies nun doch recht kräftig.
Der Weg ist gut erstellt und ohne Probleme zu meistern.
Ein bisschen Erfahrung im Bergwandern muss man aber mitnehmen.
Nach nicht ganz einer Stunde hatten wir den Balmer Grätli erreicht 2218 m.ü.M.
Tief unten uns der Klausenpass.
Nun hiess es runterlaufen. Auf einer schönen Wiese machten wir Mittagspause.
Wir hatten noch genügend Zeit bis das Postauto uns abholen würde,
so bewunderten wir weiterhin das wunderschöne Panorama.
Nach dem Essen nahmen wir das letzte Teilstück unter die Füsse
und bald hatten wir die untere Balm mit dem Hotel Klausenpass erreicht.
Hotel Klausenpass
Eine schöne Bergwanderung mit weitreichender Aussicht.
Höhepunkt ist ganz klar der Gratweg Ruosalper Chulm – Balmer Grätli.
Für die ganze Strecke hatten wir ca. 5,5 Std.
ca. 1490m aufwärts
ca. 570m abwärts
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