Jakobsweg - Geschrieben am Samstag, Mai 16, 2009 13:28 von Franco - 0 Kommentare
Via Gebennensis Teilstrecke 16 Saint Julien Chapteuil – Le Puy en Velay
16.5.09
Alle Fotos zu dieser Tour unter diesem Link ersichtlich:
Via Gebennensis Teilstrecke 16 Saint Julien Chapteuil – Le Puy en Velay
Die Beschreibung der Teilstrecken ist unter
Fernwege.de
sehr gut beschrieben. Viele Fotos, Links, Karte mit Höhenprofil sind auch einsehbar.
Auch unter
wandersite
sind nützliche Informationen vorhanden.
Weitere nützliche Links:
Outdoorseiten
Chateaux Hotels
Logis Hotels
Gîte d’étape de France
Chambres d’hôtes de France
Chambres d’hôtes de France
Chambres d’hôtes de France
France-Voyage
GAF
Zusätzlich hatten wir das Übernachtungsverzeichnis: Jakobsweg Genf-Le Puy
Das von der Association Rhôn-Alpes des Amis de Saint-Jeacques heraus gegebene Verzeichnis
enthält ein Verzeichnis der Übernachtungsmöglichkeiten des
GR65 / Via Gebennensis von Genf bis nach Le Puy en Velay.
Hotels werden aber in diesem Buch nicht aufgeführt.
Dazu gibt es eine Vielzahl praktischer Hinweise wie Serviceeinrichtungen entlang des Weges
Banken/Einkauf sowie eine Zusammenstellung nützlicher Adressen.
Der Wanderführer Frankreich: „Jakobsweg GR 65, Via Gebennensis / Via Podiensis”
von Birgit Götzmann aus dem Verlag Conrad Stein, Outdoor Handbuch Nr. 128 hatten wir auch dabei.
Hier werden unter anderem auch Hotels aufgeführt,
aber nicht alle die jeweils in einem Ort vorhanden sind.
Zusätzlich hatten wir eine 100′000 Wanderkarte dabei.
Die Teilstrecke Saint Julien Chapteuil – Le Puy en Velay führt von:
Saint Julien Chapteuil – St. Germain-Laprade nach Le Puy en Velay.
Start der Teilstrecke ist Saint Julien Chapteuil.
Einziger schwacher Punkt von diesem Hotel war, das Frühstück wird erst um 8:00 Uhr eröffnet.
Wir verliessen das Hotel also um 7:00 Uhr und gingen in einer kleinen Bar ein Kaffe trinken.
Auch hier war es so. Zuerst in einer Bäckerei Croissant kaufen,
und diese dann in der Bar mit einem Kaffe essen.
Das Wetter war traumhaft, stahlblauer Himmel. Wir besuchten nochmals die schöne Kirche.
Danach hiess start zur letzten Etappe. Irgendwie ein komisches Gefühl.
Nachdem wir Saint Julien Chapteuil verlassen hatten, flog über unserem Köpfen ein
Heissluftballon mit einer Tourismus Werbung für Le Puy en Velay. Irgendwie ein Zeichen,
das wir bald dort ankommen werden.
Über asphaltierte Feldwege erreichten wir St. Germain-Laprade.
In einer Bäckerei kauften wir uns etwas kleines für zwischendurch.
Wir liefen und waren mit den Gedanken schon in Le Puy, als wir bemerkten,
das wir der Montjoie, der Berg der Freude erreicht hatten.
Von hier oben, hat man eine schöne Aussicht auf Le Puy en Velay.
Neben der Autobahn und stark befahrenen Strassen erreichten wir die Vororte von Le Puy.
Wir überquerten die sehr schöne Brücke Pont des Chartreux und zugleich die Loire.
An einer stinkenden Kläranlage vorbei, und danach durch einen schönen Park,
erreichten wir das Zentrum von Le Puy. Schon von weitem sieht man die 3 Wahrzeichen von Le Puy.
Die Chapelle St.Michel d’Aiguilhe, die Statue Notre Dame de France
und die Basilika Notre Dame de France.
Wir hatten es geschafft, wir hatten Ley Puy erreicht. Ein sonderbares Gefühl ergriff uns.
Le Puy en Velay
Le Puy en Velay
Das erste was wir machten, war das Hotel Le Régine zu suchen, und das Hotelzimmer zu beziehen.
Hotel Le Régine
Ein sehr schönes modernes Hotel. Schönes Hotelzimmer und Bad. Sauber. Preis OK.
Nachdem wir geduscht und die Kleider gewechselt hatten, schauten wir uns die Altstadt an.
Le Puy en Velay hat eine schöne Altstadt.
Zuerst schauten wir uns die Basilika Notre Dame de France an.
Eine wunderschöne Basilika. In der Sakristei schrieben wir uns im goldenen Buch ein.
Weiter ging es zur Chapelle St.Michel d’Aiguilhe.
Die Kapelle wurde auf einer Basaltspitze erbaut. Dies hiess 268 Stufen raufzulaufen.
Es lohnt sich aber. Von hier oben hat man eine sehr schöne Aussicht auf Le Puy.
Den ganzen Nachmittag schlenderten wir durch die Altstadt.
Am Abend assen wir in einem rustikalen kleinen Restaurant L’Ecu d’Or.
Restaurant L’Ecu d’Or
Es war klar, das wir eine Mahlzeit mit den bekannten grünen Linsen von Le Puy bestellten.
Zufrieden liefen wir spät am Abend zum Hotel zurück.
Frühstück am nächsten Morgen war sehr gut und reichlich.
Danach nahmen wir unsere Rucksäcke und verliessen Ley Puy mit dem Zug Richtung Lyon,
und danach mit dem TGV nach Genève.
Für die ganze Strecke hatten wir ca. 4 Std.
ca. 200m aufwärts
ca. 420m abwärts
17 km
der ganze Tag strahlend schön und heiss.
Es musste vermutlich so sein,
das am letzten Tag der Via Gebennensis,
das Wetter sich von der besten Seite zeigte.
Die Via Gebennenis war rückblickenden
ein schönes Teilstück vom Jakobsweg.
Wir liefen meisten durch eine sehr schöne Gegend.
Durch die Wälder mit dem Vogelgesang.
Das gute Essen und der gute Wein.
Einzig der Kaffe war meistens nicht gut.
Die Dörfer sind oft verlassen und ungepflegt.
Man hat nicht viele Möglichkeiten
während dem Laufen irgendwo einzukehren.
Am Anfang der Via Gebennensis ist der Weg besser beschildert.
Mit den notwendigen Unterlagen,
ist man aber immer auf dem richtigen Weg.
Die Hotels waren meisten OK.
Die Restaurant wenn einer vorhanden war, oft altes Mobiliar.
Man kann es nicht verneinen, das man oft in der Pampa draussen ist.
Macht man den Jakobsweg, währe es aber schade,
wenn man erst in Le Puy beginnt,
wie es die meisten Franzosen machen.
Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr,
wenn wir die nächste Etappe unter den Füssen nehmen werden. Ultreia
Noch 1511 km bis Santiago de Compostela.
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