Urnerland - Geschrieben am Samstag, August 25, 2007 11:32 von Franco - 0 Kommentare
Urnerland Tour 18 Meiental-Sewenhütte-Rot Bergli-Gornerental-Gurtnellen
25.8.07
Alle Fotos zu dieser Tour unter diesem Link ersichtlich:
Fotos Urnerland Tour 18
Tag I
Mit dem Auto bis Gurtnellen Wiler. Danach mit dem Bus weiter bis nach Wassen.
In Wassen machten wir Autostop. Wir fuhren bis Meien Dörfli 1274 m.ü.M.
Nachdem wir im Restaurant etwas getrunken hatten ging es los.
Von Dörfli aus führt der Weg zuerst rechts der Strasse weiter,
bis zur Busshaltestelle Aderbogen 1321 m.ü.M.
Von hier aus zweigt eine Fahrstrasse rechts ab.
Achtung keine Wandermarkierungen vorhanden!
Der Fahrstrasse alles aufwärts bis Eisten 1428 m.ü.M.
Im kleinen Dörfli Eisten bleiben wir auf der Strasse und biegen links ab.
Kurz danach sieht man rechts bei einem Wasserreservoir die erste Wegmarkierung.
Es ist eine Holztafel mit dem Hinweis Bergalp.
Geradeaus geht es durch ein kleines Wäldchen.
Über eine Weide geht es danach aufwärts.
Ab hier ist es kein Problem mehr, den Weg zu finden.
Es gibt zwar weiterhin keine Wegmarkierungen, der Weg ist aber gut ersichtlich.
Man passiert rechts ein sehr schönes Berghaus, ja man kann fast sagen eine Villa.
Danach taucht man in einem sehr schönen Wald hinein.
Über zahllosen Serpentinen geht es den Wald aufwärts.
Bei Brächetsboden hat man die Bergalp erreicht.
Ab hier ist der Weg mit den üblichen Wegmarkierungen gekennzeichnet.
Kurze Zeit später erreicht man den Bauernhof Tanzplatte.
Schon von weitem sieht man die Sewenhütte.
Der Weg zur Hütte ist aber noch lang.
Kurz danach bei einem schönem Platz mit Sitzmöglichkeit, machten wir Mittagsrast.
Weiterhin alles leicht aufwärts erreichten wir Punkt 2089 m.ü.M.
Hier zweigen die Wege die zum See führen, zur Hütte und zum Rot Bergli.
Eine schöne Schwemmebene mit See diese Sewenalp.
Nachdem wir dem See ein Besuch abgestattet hatten, ging es zur Hütte.
Bald hatten wir es geschafft und wir hatten die Sewenhütte 2150 m.ü.M. erreicht.
Sewenhütte
Die Sewenhütte wurde letztes Jahr umgebaut und sieht nun aus wie neu.
Nachdem wir unser Schlafzimmer in Beschlag genommen hatten,
(keine riesiges Massenlager, sondern ein schönes 5 Bett Zimmer),
und uns frisch gemacht hatten, gingen wir raus um zu feiern.
Auf einem sehr schönem Aussichtspunkt feierten wir die letzte Top of Uri Etappe.
Mit Prosecco (wir hatten ein kleine Büchse Prosecco mitgebracht)
feierten wir dekadent unsere Leistung die wir in den letzten 3 Jahren erbracht hatten.
Der Hunger machte sich bemerkbar, es war ja fast Essenszeit.
Wir gingen in die Hütte und machten uns bequem.
Nach einem feinem Essen ging es früh zu Bett.
Für die ganze Strecke hatten wir ca. 4 Std.
ca. 890m aufwärts
ca. 50m abwärts
26.8.07
Tag II
Start am Morgen von der Sewenhütte. Zuerst ging es wieder zum Bergsee.
Kurz vor dem Bergsee steht ein grosser Felsbrocken.
Dort sind alle Wege und Richtungen eingezeichnet.
Wir wählten den weiss-blau-weissen Bergweg Richtung Rot Bergli.
Zuerst auf etwa gleichbleibender Höhe auf gut bezeichnetem Weg und über Alpweiden,
ging es Richtung Schafgand. Von hier aus geht es dann steil aufwärts.
Zuerst über Geröll und dann über einem Grashang, ging es alles aufwärts,
zum Übergang Rot Bergli 2407 m.ü.M.
Vom Rot Bergli aus, hat man eine grandiose Aussicht. Wirklich sehr schön.
Vom Rot Bergli aus, geht es nun alles runter bis nach Gurtnellen.
Ohne Schwierigkeiten erreicht man die Mulde von Lauchern.
Gut markiert und ohne Probleme geht es weiter nach Miesplanggen.
Auf den Wanderkarten ist nach Miesplanggen eine Wegkreuzung vorhanden.
Ein Weg führt nach Hobeng, der andere nach Rinderboden.
Möchte man zur Leutschachhütte, wählt man den Weg nach Hobeng.
Möchte man wie wir nach Gurtnellen, wählt man den Weg nach Rinderboden.
Leider ist der Weg bei Miesplanggen Richtung Rinderboden nicht eingezeichnet,
oder so schlecht eingezeichnet, das wir die Weggabelung übersahen.
Wir liefen also Richtung Hobeng.
Die Strecke wird so ein bisschen länger, aber was soll’s.
Nach Miesplanggen wird der Weg ein bisschen ausgesetzter,
aber ohne Probleme zu meistern.
Wir kürzten den Weg dann ein bisschen ab und liefen einem Hang runter,
so mussten wir nicht bis Hobeng laufen.
Wir hatten den Talboden des Gornerental 1800 m.ü.M. erreicht.
Auf einem Alpfahrweg ging es dann weiter,
bis zur Sennhütte Ruepenstafel 1422 m.ü.M.
Weiter bis zum Stauwehr Grueben und dann alles am Druckrohr
des Kraftwerk weiter abwärts.
Bei einer Bank mit schöner Aussicht machten wir Mittagspause.
Über einem schönem Höhenweg ging es dann weiter bis nach Gurtnellen 935 m.ü.M.
Da das Postauto während der Mittagszeit lange Zeit nicht fährt,
nahmen wir das letzte Teilstück auch noch unter die Füsse.
Bei schönstem Wetter erreichten wir Gurtnellen Wiler 737 m.ü.M.
wo unser Auto auf uns wartete.
Meiental
www.top-of-uri.ch
Eine sehr schöne Bergwanderung. Empfehlenswert.
Die 1700 Höhenmeter runterlaufen muss aber eingerechnet werden.
Die Markierung weiss-blau-weiss scheint mir ein bisschen hoch gegriffen.
Schade das die Markierungen nicht überall vorhanden sind.
Zu beachten ist, das die Postautoverbindungen spärlich sind.
Alpentaxi 041/885 17 87 oder 079/209 24 59
Für die ganze Strecke hatten wir ca. 4,5 Std.
ca. 370m aufwärts
ca. 1740m abwärts
Mit dieser Wanderung hatten wir alle 38 Etappen von Top-of-Uri durchgewandert.
Es war eine sehr schöne Zeit mir wunderschönen Bergwanderungen.
Die Wanderwege sind fast überall sehr gut bezeichnet und gut unterhalten.
Die Hütten oder Berggasthäuser sind gut bis sehr gut und empfehlenswert.
Wir können nur sagen, kommt ins Urnerland und schaut es Euch selber an.
Es lohnt sich.
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