Graubünden - Geschrieben am Sonntag, Juni 27, 2010 16:17 von Franco - 0 Kommentare

Bergwanderung Cyprianspitz

27.6.10

Alle Fotos zu dieser Tour unter diesem Link ersichtlich:
Bergwanderung Cyprianspitz

Mit dem Auto bis nach Ober-Says 1095 m.ü.M.
Von Ober-Says liefen wir auf einer Waldstrasse leicht aufwärts bis nach Artimi 1512 m.ü.M.
Bei Artimi steht ein Denkmal für die internierten Polen im zweiten Weltkrieg.
Auf der Fahrstrasse weiter aufwärts erreichten wir das Alpdorf Stams 1645 m.ü.M.
Die letzte der eigenartig zusammengeschobenen und verschachtelten Hütten,
ist das Berghaus Stams.
Wir beschlossen aber erst nach dem Besuch des Cyprianspitz dort einzukehren.
Wir liefen also durch Stams hindurch und über Weideflächen Richtung Cyprianspitz.
Der Pfad führt zuerst durch einen kleinen Wald.
Sofort nach dem Wald hat man zwei Möglichkeiten.
Entweder läuft man auf dem Weg weiter Richtung Cyprianspitz,
oder man biegt links ab und nimmt im vorbeilaufen die beiden Sayser Chöpf auch noch mit.
Wir bogen links ab und liefen über die beiden Hügel Richtung Cyprianspitz.
Am Fusse des Cyprianspitz, ist eine Hinweistafel wegen Mutterkühen vorhanden.
Was die Tafel aber verschweigt, ist das auch ein Stier vorhanden war.
Um auf den Cyprianspitz zu gelangen, mussten wir aber durch diese Weide.
Vorsichtig liefen wir also durch die Weide.
Wir erreichten ohne Probleme den Cyprianspitz 1774 m.ü.M.
Der Cyprianspitz ist trotz seiner geringen Höhe einer der schönsten Aussichtsgipfel im Kamm,
der vom Montalin zu Chlus zieht. Er ist eher ein flacher Hügel als ein Spitz.
Beeindruckend die Blicke ins Bündner Rheintal und zu den Felsmauern des Rätikon.
hier hatten wir vor eine kleine Pause einzulegen.
Der Cyprianspitz, war aber voll Kuhmist und Millionen von Fliegen flogen darüber.
Der Stier machte uns auch Sorgen.
Wir schossen also unsere Fotos und liefen zurück nach Stams.
Kurz vor Stams überquerten wir eine wunderschöne Wiese, so etwas sieht man nicht oft.
Soweit das Auge reicht Blumen nichts als Blumen. Eine richtige Heublumenwiese.
In Stams kehrten wir im Berghaus Stams ein. Hier kauften wir auch einen sehr guten Käse.
Nach der Pause verliessen wir Stams und liefen Richtung Zanutscher Boden.
Links am Scamerspitz vorbei, führt der Weg leicht aufwärts über die Sayser Alp
zum Übergang des Zanutscher Boden auf 1896 m.ü.M.
Vom Zanutscher Boden aus, führt der Weg nun links
unterhalb des Sunntigberg Richtung Spundätscha.
Vorbei am Punkt 1842 m.ü.M. führt der Weg abwärts nach Spundätscha.
Von Spundätscha, sieht man weil man von oben kommt, zuerst nur die Dächer, der Häuser.
Bei Punkt 1542 m.ü.M. kurz unterhalb Spundätscha machten wir bei einem Ferienhaus Mittagspause.
Auch Spundätscha bietet eine sehr schöne Aussicht.
Von Spundätscha aus, ist es möglich über einen Wanderweg
Richtung Artimi und Ober-Says zu laufen.
Wir wollten aber nicht von Artimi aus, den gleichen Weg wie am Morgen machen.
In den meisten Wanderbüchern ist die Variante Spundätscha nach Valtanna erwähnt.
Da wir das Auto in Ober-Says hatten, muss man entweder wieder nach Ober-Says laufen,
oder auf das Postauto warten.
Auf der Wanderkarte ist kurz nach Spundätscha, bei Mammet ein Wanderweg eingezeichnet,
der auch nach Ober-Says führt. Diesen Weg haben wir eingeschlagen.
Bei Mammet auf ca. 1400 m.ü.M. ist tatsächlich der Wanderweg mit Wegweiser vorhanden.
Wieso dieser Weg nirgends erwähnt wird, ist mir schleierhaft.
Man merkt sofort, dass dieser Weg nicht viel begangen wird. Ein bisschen wild, aber sehr schön.
Ohne Probleme erreichten wir Ober-Says.

Eine schöne einfache Wanderung. Mit sehr schöner Aussicht.
Für die ganze Strecke hatten wir ca. 5 Std. 14,86 km
ca. 1191m aufwärts
ca. 1051m abwärts
1774m höchster Punkt
1896m tiefster Punkt



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