Glarnerland - Geschrieben am Samstag, September 27, 2008 21:26 von Franco - 0 Kommentare
Glarnerland Tour 10 Legler Hütte
26.9.08
Alle Fotos zu dieser Tour unter diesem Link ersichtlich:
Wanderung Leglerhütte
Tag I
Mit dem Auto fuhren wir bis nach Schwanden 527 m.ü.M.
Schwanden
Beim Bahnhof ist eine sehr grosse Wandertafel vorhanden.
Dort wird genau angezeigt, in welche Richtung es geht.
Wir liefen also los, aber plötzlich keine neuen Hinweise mehr vorhanden.
Wir mussten die Wanderkarte zu Hilfe nehmen um den richtigen Weg einzuschlagen.
Nachdem wir den Weg gefunden hatten und kurze Zeit später auf einem alten
Wegweiser stiessen, wussten wir, das wir auf dem richtigen Weg
ins Niderental waren. Durch Wald und Wiesen liefen wir Richtung Kies.
Diese Strecke kann auch mit dem Bus zurückgelegt werden.
Würden wir das nächste mal auch machen.
Man erspart sich ca. 500 Höhenmeter und man verpasst nichts.
Bei der Talstation der Luftseilbahn Kies-Mettmen,
Luftseilbahn Kies-Mettmen
sieht man hoch oben die Bergstation. Wir wollten aber nicht hinauffahren, sondern laufen.
Zeitgleich kahmen 4 Wanderer auch an der Talststation an.
Wir konnten den grossen Rucksack den Wanderer abgeben und starteten
nur mit dem kleinen Rucksack.
Bei der Talstation gibt es 2 Wege die zur Bergstation führen.
Ein Weg führt geradeaus immer unter der Seilbahn aufwärts.
Wir nahmen den anderen Weg. Der geht bei der Bergstation rechts im Wald hinein.
Auf dem Bergsattel geht es alles aufwärts im sehr schönen Auerenwald hinein.
Je höher man steigt, je schöner wird die Aussicht.
Bei Punkt 1680 m.ü.M. biegt man Richtung Mettmen.
Urplötzlich steht man vor dem Garichti Stausee.
Wir liefen über die Staumauer und bogen danach links ab, zur Bergstation.
Nachdem wir den Rucksack abgeholt hatten,
(die 4 netten Wanderer, hatten in bei der Bergstation abgeladen)
machten wir eine kleine Pause im Berggasthaus Mettmen 1610 m.ü.M.
Mettmen-Alp
Mettmen
Nach der Pause starteten wir Richtung Leglerhütte.
Der Weg führt zuerst über den anderen Staudamm und danach alles am See entlang.
Der Weg gewinnt langsam an Höhe und so sieht man den See und die Alp Nideren
von oben. Bald hat man Ober Staffel 1788 m.ü.M. erreicht.
Hier können 2 Wege gewählt werden. Der normale, oder unter der Chärpfbrugg.
Wir wählten die unter der Chärpfbrugg.
Die Chärpfbrugg ist eine natürliche Felsbrücke die durch den Niderenbach erzeugt wurde.
Bei der Chärpfbrugg sieht man die geologische Besonderheit der Überschiebung
von älteren Gesteinsschichten über jüngere von unten sehr gut.
Weiter ging es alles am Talgrund weiter, bis wir Hübschbodenseeli 2098 m.ü.M.
erreicht hatten. Von hier aus, geht es nun steiler aufwärts Richtung
Sonnenbergfurggel 2212 m.ü.M. Schade das nun Nebel aufkam und
wir so das Panorama nicht geniessen konnten.
Beim Sonnenbergfurggel ändert sich dann die Umgebung, vorher Weiden und Gras,
danach Geröll und Schutt. Über einen gut angelegten Bergpfad erreichten wir
die Leglerhütte 2273 m.ü.M.
Leglerhütte
Die Leglerhütte wurde um- und ausgebaut und ist dadurch wirklich eine sehr
schöne Berghütte geworden. Alt und Modern im Einklang, sehr schön.
Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, gingen wir im Aufenthaltsraum.
Und siehe da, wer war auch dort die 4 Wanderer von der Talstation.
Rasch kahmen wir ins Gespräch und es wurde ein sehr lustiger Abend.
Eine schöne Wanderung, die abgekürzt werden kann,
wenn man den Bus und die Luftseilbahn benützt.
Für die ganze Strecke hatten wir ca. 5 Std. 13 km
ca. 1870m aufwärts
ca. 120m abwärts
27.9.08
Tag II
Nach dem Frühstück, verabschiedeten wir uns von den 4 Glarner,
axgüssi eine Person ist eine Walliserinn.
Wir liefen runter zum Sonnenbergfurggel und danach zum Hübschbodenseeli.
Vom Hübschbodenseeli aus, ging es rechts am Fusse des Kärpf’s Richtung Wildmadfurggeli.
Bei Hinter Matt 2198 m.ü.M. zweigt der Bergpfad rechts ab und man gewinnt an Höhe.
Von überall kahmen nun Gemsen hervor und rannten davon.
Vermutlich waren wir heute morgen die ersten und dadurch aufgeschreckt worden.
Endlich kam nun auch die Sonne und es wurde wärmer.
Bei strahlendem Bergwetter erreichten wir den Wildmadfurggeli 2292 m.ü.M.
Von hier aus bietet sich ein phantastisches Panorama.
Die Glarner Hauptüberschiebung sieht man von hier aus sehr gut.
Nun hiess es runterlaufen nach Ämpächli.
Bei Gelb Chöpf 2117 m.ü.M. machten wir eine kleine Mittagsrast
und bewunderten die Aussicht. Über Alpweiden ging es danach weiter abwärts,
nach Ober Empächli 1742 m.ü.M.
Von hier aus führt der Weg über Alpstrassen zum Berggasthaus Ämpächli 1516 m.ü.M.
Berggasthaus Ämpächli
Mit der Seilbahn fuhren wir danach runter nach Elm.
Sportbahnen Elm
Glarner Wanderwege
Elm
Wanderige
Alpine-Wandergruppe
Wandersite
Eine schöne 2 Tagestour, ohne nennenswerte Gefahren.
Für die ganze Strecke hatten wir ca. 3,5 Std. 11 km
ca. 320m aufwärts
ca. 1120m abwärts
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