Graubünden - Geschrieben am Mittwoch, Oktober 28, 2009 12:12 von Franco - 0 Kommentare
Bergwanderung Regitzer Spitz
15.8.09
Alle Fotos zu dieser Tour unter diesem Link ersichtlich:
Bergwanderung Regitzer Spitz
Mit dem Auto bis nach Fläsch 528 m.ü.M.
Wir liefen zuerst durch das schöne Dorf Fläsch.
Wir mussten die Augen offen halten, da die Wegweiser spärlich vorhanden sind.
Am westlichen Dorfrand, setzt der Wanderweg an, zuerst in Form eines Fahrwegs,
dann aber schon bald als schmaler Fusspfad.
Der Weg führt aufwärts zu einer kleinen Ebene “vorder Ochsenberg”
die sich beim Schnielskopf befindet.
Bevor wir die Ebene erreicht hatten, konnten wir bei Punkt 617 m.ü.M.
schon die erste Aussicht und der erste Tiefblick geniessen.
Nach dem durchschreiten der Ebene, führte uns der Weg durch einen Kiefernwald,
zuerst wieder auf einem breiten Waldweg, danach auf schmalem Pfad zum Regitzer Spitz 1135 m.ü.M.
Senkrecht geht die Felswand ca. 600 Höhenmeter runter.
Der Tiefblick ist grandios. Auch die Aussicht ist wirklich sehr schön.
Nach einer kleinen Pause liefen wir weiter.
Auf der anderen Seite der Aussichtsplattform,
führt ein Pfad am Grat entlang, Richtung Guschaspitz.
Zu sagen ist, dass auf der ganzen Wanderung fast keine Wegweiser vorhanden sind.
Ist man zum ersten Mal hier oben, tut eine Wanderkarte gute Dienste.
Zuerst durch den Wald, danach über die Weiden von hinter Ochsenberg,
aufwärts alles dem Grat entlang, erreichten wir den Guschaspitz 1104 m.ü.M.
Vom Guschaspitz kann man via einer Alpstrasse nach Lida weiterwandern.
Wir hielten uns aber beim Guschaspitz links und liefen weglos,
durch einen steilen Wald, runter zur Lichtung Lida.
Bei der Lichtung Lida, steht der berühmte schräge Hochspannungsmast.
Bei Lida liefen wir kurz auf der Alpstrasse Richtung Mattheid,
um bei der ersten grossen Kurve links auf einem Waldweg in den Wald zu gelangen.
Das Waldsträsschen endet kurze Zeit später im nichts.
Rechts führt aber ein kleiner Pfad durch den Wald, bis zum Punkt 739 m.ü.M.
Auf einem Bergweg links um eine Felsbarriere herum,
(sieht man erst im letzten Moment, Weg ist Laubbedeckt und schlecht markiert),
führt einem der Weg nun ins Elltal.
Seit dem wir den Regitzer Spitz verlassen hatten, suchten wir immer nach dem
Leiterliweg. Der Leiterliweg ist Klettersteig ähnlich aufgebaut.
2-3 Stellen sind ausgesetzt und 2 Eisenleitern müssen überwunden werden.
Leider haben wir den Einstieg nicht gefunden! Keine Markierungen oder Wegweiser vorhanden!
Im Elltal 686 m.ü.M. liefen wir danach weiter Richtung Mozentobel.
Der Mozentobel ist das einzige Teilstück, das man Bergweg nennen kann,
alle anderen Teilstücke sind eher Wanderwege.
Beim Mozentobel, ist die Faltenbildung im Fels sehr gut ersichtlich.
Nach dem Mozentobel, liefen wir durch den Wald über zahlreiche Kehren, runter in die Ebene.
Entlang der Rebberge, erreichten wir danach wieder Fläsch.
Eine schöne Wanderung, mit schöner Aussicht.
Schade, dass die Markierungen sehr schlecht vorhanden sind.
Für die ganze Strecke hatten wir ca. 4 Std. 13,8 km
ca. 851m aufwärts
ca. 851m abwärts
1135m höchster Punkt
528m tiefster Punkt
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