Ostschweiz - Geschrieben am Sonntag, April 10, 2011 20:04 von Franco - 0 Kommentare

Bergwanderung Nesslau – Bützalpsattel – Tanzboden – Rieden

10.4.11

Alle Fotos zu dieser Tour unter diesem Link ersichtlich:
Bergwanderung Büetzalpsattel

Mit dem Auto bis nach Uznach. Von dort aus mit dem Zug nach Wattwil.
Weiter ging die Fahrt mit dem Postauto bis nach Nesslau 759 m.ü.M.
In Nesslau, durchquerten den Bahnhof und wanderten über Wiesen zur Thur.
Rechts von uns das imposante Kloster Neu St.Johann.
Wir überquerten den Luterenbach und danach die grössere Thur.
Bei der Kapelle die auf einer kleinen Insel mitten in der Thur erbaut wurde,
ging es danach links aufwärts, Richtung Ijenbach.
Am Bauernhof Bürzlen 830 m.ü.M. vorbei, ging es weiter über grüne Wiesen aufwärts Richtung Laui.
Relativ steil führt der Weg alles aufwärts zu Punkt 949 m.ü.M. und nach Laufenweid.
Der Weg ist oft nicht gut ersichtlich, und die Markierungen lassen auch zu wünschen übrig.
Schwitzend und das im April!, erreichten wir Laui 1137 m.ü.M. Was für eine Aussicht.
Säntis, Churfirsten und Speermürli einfach schön.
Ab Laui erschienen die ersten Altschneefelder. Je weiter wir hochstiegen,
je zahlreicher und tiefer waren die Altschneefelder. Wir erreichten die Wolzerenalp.
Beim Skilift auf der Wolzerenalp, biegt der Wanderweg links ab, Richtung Wannenspitzli.
Kurz vor dem Wannenspitzli führt der Wanderweg rechts an einem Schattenhang vorbei.
Hier lag viel Schnee, dadurch war das Laufen, etwas beschwerlich.
Als wir den Wannenspitzli 1526 m.ü.M. erreicht hatten, verliessen wir den normalen
Wanderweg, dort lag noch zu viel Schnee.
Alles auf dem breiten schneefreien Grat entlang, liefen wir zur Bremacher Höchi 1641 m.ü.M.
Weiter ging es zum Bützalpsattel 1591 m.ü.M.
Schöne Aussicht ins Ijental. Die Wegvariante nicht durch das Ijental,
sondern über Wannenspitzli und Bremacher Höchi hatte sich gelohnt.
Lag das Ijental doch noch immer im Schatten.
Vom Bützalpsattel aus, sahen wir, dass auf der Bützalp und auf der Elisalp noch viel Schnee lag.
Vor allem der steile Schattenhang vom Wannenberg war uns ein bisschen zu gefährlich.
Wir konnten also nicht den direkten Weg über die Elisalp nach Tanzboden laufen.
Wir liefen weiter und erreichten die Alphütte Bütz 1569 m.ü.M.
Weiter ging es danach runter in die Elisalp bis zu Punkt 1460 m.ü.M.
Hier liefen wir nun nicht geradeaus zur Elisalp,
sondern wanderten die grossen und tiefen Schneefelder entlang, runter Richtung Streuberg.
Bei Ob.Bodmen machten wir Mittagspause. Wir genossen die Sonne, das warme Wetter
und das feine Mittagessen. Danach ging es weiter.
Wir erreichten die Alphütte Wannen 1368 m.ü.M. unterhalb des Wannenberg.
Von Wannen aus, führt der Weg zum Sattel mit Punkt 1509 m.ü.M.
Dort würden wir wieder auf den Wanderweg stossen, der von der Elisalp her kommt.
Der Weg zum Sattel mit Punkt 1509 m.ü.M. war aber nicht möglich, zu viel Schnee.
Wir bogen also ein bisschen rechts vom Wanderweg ab und liefen über trockene
Berghänge zum Sattel mit Punkt 1544 m.ü.M.
Bei Usser Gheist bogen wir in den Toggenburger Höhenweg ein.
Links am Tüfentaler Berg vorbei, ging es über einen schönen Höhenweg,
auf mehr oder weniger gleich bleibender Höhe Richtung Tanzboden.
Wir erreichten zuerst Punkt 1393 m.ü.M. beim Schorhüttenberg.
Danach über Punkt 1369 m.ü.M. und Punkt 1414 m.ü.M. erreichten wir Tanzboden 1443 m.ü.M.
Toggenburg
Bei der Alphütte machten wir eine kleine Pause und bestaunten die Aussicht.
Vom Tanzboden aus, hat man eine sehr schöne Aussicht auf die Voralpen,
Säntis, Churfirsten, Speer, Chüemettler und Federispitz.
Weiter führte unsere Wanderung über Chüebodenegg 1402 m.ü.M.
Gubelspitz 1346 m.ü.M. bis nach Oberbächen 1226 m.ü.M.
Die Alphütte auf Oberbächen hatte noch geschlossen.
Weiter auf dem Toggenburger Höhenweg, erreichten wir bei Breitenau den Punkt 1242 m.ü.M.
Wir verliessen den Toggenburger Höhenweg und bogen links ab Richtung Wielesch.
Wielesch 1173 m.ü.M. bietet eine sehr schöne Aussicht auf den ganzen Zürich. Sehr schön.
Über Chirnenberg und Bergli 904 m.ü.M. erreichten wir Rieden 717 m.ü.M.
Von Rieden aus, ging es mit dem Postauto zurück nach Uznach.

Lange Voralpenwanderung ohne besondere Schwierigkeiten im Sommer.
Auf der Elisalp, liegt bis im späten Frühjahr oft noch viel Schnee.
Für die ganze Strecke hatten wir ca. 7 Std. 20,1 km
ca. 1278m aufwärts
ca. 1315m abwärts
1605m höchster Punkt
719m tiefster Punkt



Es können keine Kommentare abgegeben werden.

AKTUELL IM BLOG

MEHR ZUM THEMA Jakobsweg


MEHR ZUM THEMA Tessin


MEHR ZUM THEMA Glarnerland